Kompliziert: Abrechnung crossmedialer Pakete

10. Februar 2026  

Crossmediales Arbeiten wird immer mehr zum Alltag. Darauf sind auch die neuen Tarifverträge ausgerichtet. Statt bisher Einzelbeiträge für TV, Hörfunk und/oder Online werden Pakete honoriert. Die Abrechnungen sind eine echte Herausforderung für alle Beteiligten, weil die Pakete jedes Mal anders zusammengestellt sind. Es gibt immer wieder Nachfragen aus der Holi beim Bearbeiter am Standort, und entsprechend lange sind die Honorare oft unterwegs.

Das lässt sich verkürzen, indem ihr die Abrechnungen so genau wie möglich im ELLEN hinterlegt. Dort sollten alle Leistungen aufgeführt werden – mit entsprechenden Beitrags-IDs. Diese IDs werden für jede Publikation automatisch angelegt. Ihr findet sie im Resy-Fach für die entsprechende Publikation im Fach oben rechts unter „Publikation ID“. Ohne diese ID kann die Holi nichts abrechnen. Im Idealfall könnt ihr im ELLEN die Publikation mit der Abrechnung verknüpfen. Allerdings sind beim Hörfunk die Verknüpfungen oft nicht auffindbar. Für TDI gibt es sie noch nicht. Ersatzweise sind hier die IDs nützlich. Bei den Leistungen für TDI vermerkt ihr am besten auch gleich die korrekte Zahl der Fotos, da es immer wieder Rückfragen gibt, obwohl der Tarifvertrag bis zu fünf Fotos als inkludiert vorsieht.

Auch die Arbeitszeiten sollten so korrekt wie möglich hinterlegt werden, damit es keine Irritationen oder Überschneidungen gibt, wenn an einem Tag noch ein anderer Auftrag abgearbeitet wurde (Doppelbeauftragungen).

Da für Pakete im Tarifvertrag „nach Vereinbarung“ hinterlegt ist und der Leistungsumfang immer wieder anders ist, kann die Holi keine Freistellungserklärungen wie bei Einzelhonoraren herausgeben. Für jedes Paket wird ein neuer Vertrag ausgefertigt. Ihr könnt euren Bearbeiter in der Holi darum bitten, diese Verträge nicht per Post, sondern per Mail an eure Privatadresse zu schicken und sie auch digital unterschrieben zurücksenden. Das verkürzt die Wartezeit.